FELICITAS FUCHS Sopran

Anläßlich der Kissinger Liederwerkstatt beschrieb Eleonore Büning begeistert „(...) die glockenstarke Stimme von Felicitas Fuchs, die in der Höhe ins Dramatische drängt.“ (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung). Felicitas Fuchs geht einer regen Konzerttätigkeit nach und widmet sich intensiv dem Liedgesang. Die junge Sopranistin gastierte bereits in der Royal Albert Hall, London, Philharmonie Warschau, Herkulessaal München und beim Kissinger Sommer und Mozartfest Würzburg. Bei der Bad Reichenhaller Alpenklassik sang sie die Uraufführung eines eigens für sie komponierten Werkes von Aribert Reimann. Sie gibt Liederabende mit Axel Bauni, Moritz Eggert, Bernard Lanskey und Jan Philip Schulze.
Sie konzertiert regelmäßig mit den Münchner Symphonikern und Philharmonikern, dem Freiburger Barockorchester, Orchester des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Symphoniker, Camerata Salzburg, Augsburger Philharmonikern, Saarländischen Rundfunk, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz (Karl Heinz Steffens), der Tschechischen Philharmonie Prag, St. Petersburg Philharmonic und Chamber Orchestra, Osaka Philharmonic Orchestra (Eiji Oue) und Qatar Philharmonic Orchestra (Michalis Economu, James Gaffigan).

Ihr Konzertrepertoire umfaßt u.a. Bachs große Oratorien, Händels „Messiah“, Haydns „Schöpfung“ und „Jahreszeiten“, Mozarts „Exsultate Jubilate“ und „Requiem“, Rossinis „Petite messe solennelle“, Orffs „Carmina burana“ und Tippetts „A Child of our Time“. Felicitas Fuchs wurde in Prien/Chiemsee geboren und studierte Musik und Gesang an der Guildhall School of Music and Drama in London, wo sie mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnet wurde. Ihre Lehrer waren Ian Kennedy, Charlotte Lehmann und Kurt Widmer, Meisterkurse absolvierte sie bei Dietrich Fischer-Dieskau, Kurt Widmer, Graham Johnson und Emma Kirkby. Im Jahr 2006 gewann sie den Liedwettbewerb des Bayerischen Rundfunks „La Voce“. Auf der Opernbühne sang sie Partien wie Gretel/„Hänsel und Gretel“, Clorinda/„La cenerentola“, Pamina/„Die Zauberflöte“, Tebaldo/„Don Carlos“ und Oscar/„Un ballo in maschera“ u.a. in Regensburg, am Staatstheater am Gärtnerplatz München und bei den Festspielen auf Gut Immling. Im Konzertfach brillierte die Sopranistin mit Mozarts „c-moll Messe“ in der vielgelobten Inszenierung des Leipziger Balletts in Bogotá, mit Graupner Kantaten mit dem Anton Webern Chor (Carus), in einem Konzert mit dem Qatar Philharmonic Orchestra anläßlich der UNESCO Welt-Konferenz in Paris, mit Mozarts „Requiem“ mit den Münchner Philharmonikern sowie den Einspielungen von Mahlers 4. Symphonie und Beethovens 9. Symphonie (Naxos).

In der Uraufführung von Andrew Schultzes "Stille Sprache" sang sie die Hauptrolle. Weitere Höhepunkte waren Konzerte mit den Münchner Symphonikern, Liederabende mit Moritz Eggert und Haydns "Nelson Messe" mit der Academy of St Martin in the Fields anläßlich des 90. Geburtstags von Sir Neville Marriner. Highlights der letzten Saison waren u.a. ein Weihnachtskonzert und Mahler 4 mit dem Lebanese Philharmonic Orchestra in Beirut, Beethovens 9. Symphonie mit dem Qatar Philharmonic Orchestra in Doha und dem Orquestra Simfonica De Les Illes Balears in Palma, R. Strauss "Vier Letzte Lieder" mit dem Cairo Symphony Orchestra im Opernhaus Kairo und dem Radio Symphonieorchester Prag. Neben zahlreichen Liederabenden stand auch Haydns "Schöpfung" mit dem Orquestra Simfonica De Les Illes Balears in Palma und eine Neuproduktion von Humperdincks „Hänsel und Gretel“ in Singapur mit dem SSO unter Chan Tze Law auf dem Programm. Diese Saison begann mit Brahms Requiem anlässlich des 20 jährigen Bestehens der Tutzinger Brahmstage, es folgt ein Weihnachtskonzert mit dem Bayrischen Rundfunk und der Staatsoper München. Darüber hinaus stehen gleich drei Rollendebüts an. Woglinde in Wagners „Rheingold“ an der National Opera of Tianjin unter Jingkai Sun, Menottis „Der Konsul“ am Tiroler Landestheater Innsbruck unter Uwe Sandner und Marzelline in Beethovens “Fidelio” am Nationaltheater in Prag unter Andreas Weiser.